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Das Große Betriebspraktikum

Beschreibung des Betriebspraktikums

In der zweiten Schuljahreshälfte der Klasse 10 beginnt für die Schüler das Betriebspraktikum in einem Arbeitsbereich ihrer Wahl. Nach einer zweiwöchigen Einarbeitungsphase arbeiten die Schüler regelmäßig donnerstags und freitags in dem jeweiligen Betrieb. An den übrigen Wochentagen findet ganztägig Unterricht in der Schule statt. Nach einem halben Jahr wechseln die Schüler zu Beginn der Klasse 11 in einen anderen Betrieb und arbeiten ein weiteres halbes Jahr unter den gleichen Bedingungen.

Die Schüler werden durch ein Bewerbungstraining und individuelle Beratung intensiv auf das Praktikum vorbereitet. Während der Praktikumszeit betreut ein Lehrer der Schule die Jugendlichen.

Ein zentrales Anliegen des Praktikums ist die Vorbereitung der Jugendlichen auf ihr späteres Berufsleben. Wichtige Schlüsselqualifikationen wie Selbständigkeit, Teamgeist, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und vieles mehr kann während dieser Zeit erlernt werden.

Seit Bestehen des Betriebspraktikums konnte die Schule Kooperationen zu über 150 Betrieben aufbauen. Aufgrund des Praktikums haben in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Schülern Ausbildungsangebote bekommen.

 Seit über 10 Jahren wird das Große Betriebspraktikum erfolgreich durchgeführt. Mit diesem Modell nahm die Freie Waldorfschule auf der Alb im Herbst 2004 am bundesweiten Wettbewerb „Fit for Job“ für herausragende Berufsvorbereitung der Wirtschaftsjunioren Deutschland und der SRH Learnlife AG teil. In der Kategorie Gymnasium / Gesamtschulen verfehlte die Schule nur knapp den ersten Platz. In diesem Zusammenhang folgte eine Einladung des Deutschlandfunks in die wöchentliche Sendung „Forum Pisa“, um am 22. Oktober 2004 zum Thema Berufsorientierung mitzudiskutieren.

2009 und 2012 wurden wir mit dem Berufswahlsiegel Baden Württemberg „BORIS“ ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es:

Die Freie Waldorfschule auf der Alb, bietet ein innovatives und wirksames Konzept zur Berufsvorbereitung ihrer Schüler/-innen.

Im Interview bestätigten die Schüler/- innen die Vorteile dieses Konzeptes: Nach eigenen Aussagen konnten sie nach längerer Verweildauer im Betrieb einen Beruf angemessen beurteilen und fühlten sich in ihren Berufswahlentscheidungen deutlich sicherer. Gleichzeitig vermittelt das Konzept eine zentrale Anforderung des Berufslebens: Kontinuität und Durchhaltevermögen.

Teilnehmende Betriebe erlebten besonders motivierte und reflektierte Praktikanten/-innen. Zudem gelingt der Schule eine sympathische Integration ihrer Partnerbetriebe sowie weiterer außerschulischer Partner, die am gesamten Schulleben teilnehmen und emotionalen Bezug aufbauen.

Kennzeichnend für die gesamte Waldorfpädagogik ist zudem eine ganzheitliche Erziehung und Ausbildung, die Schlüsselkompetenzen gezielt und umfassend fördert. Die Schüler/-innen zeigen oftmals ein hohes Maß an Selbstreflektion und Einsatzbereitschaft. Die Waldorfschule Engstingen setzt diese allgemeinen Grundsätze beispielhaft um und hat darüber hinaus ein eigenes Profil geschaffen. Besonderes Merkmal ist der enge Bezug zur Arbeits- und Berufswelt und die gute Vernetzung zahlreicher außerschulischer Partner. Maßnahmen zur Berufsvorbereitung haben an der Schule immer zugleich pädagogische Funktion.

Im Audit haben wir eine besonders sympathische und erfolgreiche Schule kennen gelernt, die ihren Schüler/-innen hervorragende Voraussetzungen bietet. Die Qualität der Betreuung, die Atmosphäre in der Schule, Integrität und Glaubwürdigkeit unserer Gesprächspartner sowie die Offenheit der Schüler/-innen haben uns beeindruckt.

 

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