Liebe Besucherin, Lieber Besucher

da wir eine neue Website vorbereiten, wird diese Website nicht mehr aktualisiert. Wir freuen uns, wenn Sie demnächst wieder vorbeischauen.

Schule > Zeugnisse und Abschlüsse > Fachhochschulreife

Fachhochschulreife

Die Prüfung findet in Klasse 12 statt. In der Mitte der 11. Klasse werden die SchülerInnen, die bis zu diesem Zeitpunkt gemeinsam unterrichtet wurden, durch die Klassenkonferenz in Absprache mit SchülerInnen und Eltern in die Realschul- und die Fachhochschulreife-Gruppe geteilt. 

Die Fachhochschulreife ist eine zentrale, landesweite Prüfung, aber speziell für die Waldorfschulen. Nur Schüler, die Waldorfschüler ab Klasse 9 waren, können diese Prüfung ablegen. Sie gilt uneingeschränkt in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Berlin und Hessen. Studienmöglichkeiten in anderen Bundesländern sind eventuell nach Absprache mit der einzelnen Hochschule möglich.
Die Fachhochschulreifeprüfung gliedert sich in zwei Teile, in den schulischen und in den berufsbezogenen (praktischen) Teil.
Im schulischen Teil werden die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik schriftlich geprüft. Mündliches Prüfungsfach ist Chemie. Geschichte, Biologie und Musik oder 2. Fremdsprache stellen sogenannte Hospitationsfächer dar, in denen die durch den unterrichtenden Fachlehrer erteilten Jahresnoten übernommen werden, nachdem sich ein staatlicher Kollege durch eine Hospitation von der Qualität des Unterrichtes überzeugt hat.
Bestanden hat den schriftlichen Teil, wer in allen Fächern und zugleich in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Chemie mindestens die Durchschnittsnote 4,0 erreicht und in keinem Fach ein "ungenügend" erhalten hat. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung einmal wiederholt werden. Im berufsbezogenen Teil findet die Prüfung in einem der Fächer Schreinern oder Gestalten statt. Schon zu Beginn der 11. Klasse haben sich die SchülerInnen für eines dieser Fächer entschieden, welches dann zwei Jahre als ausschließliches handwerklich-künstlerisches Fach unterrichtet wird. Als ein Teil der Prüfung ist in der 12. Klasse eine Jahresarbeit anzufertigen. Diese wird benotet. Daneben finden eine praktische Prüfung und eine mündliche Einzelprüfung in Kunstgeschichte bzw. in Fachkunde statt. Die Endnote errechnet sich als Durchschnitt aus den Leistungen in allen drei Prüfungsteilen.
Der berufsbezogene Teil ist bestanden, wenn diese Durchschnittsnote mindestens 4,0 beträgt und keine dieser Noten "ungenügend" ist.

Der berufsbezogene Teil ist bestanden, wenn diese Durchschnittsnote mindestens 4,0 beträgt und keine dieser Noten "ungenügend" ist.

Der schulische und der berufsbezogene Teil  werden unabhängig voneinander bewertet.  Speziell für die WaldorfschülerInnen verlangt das Kultusministerium die Ableistung einer 9-monatigen Tätigkeit außerhalb der Schule. Damit ist dann der Zugang zu einer Fachhochschule erworben.

Welche Tätigkeiten für das „praktische Jahr“ in Frage kommen, beschreibt eine Handreichung des Bundes der Freien Waldorfschulen. Für konkrete Fragen gibt es in jeder Freien Waldorfschule in Baden-Württemberg einen Ansprechpartner. In der Freien Waldorfschule auf der Alb ist dies zurzeit Herr Dr. Grießer.

Kontakt und Spenden

Freie Waldorfschule auf der Alb
& Waldorfkindergarten
Freibühlstraße 1
72829 Engstingen-Großengstingen

Telefon   07129 / 93 70 30
Telefax     07129 / 93 70 59
info[at]waldorf-alb.de

 

Spendenkonto:
Initiative für Waldorfpädagogik e.V.

IBAN:
DE08 6405 0000 0000 030609

BIC: SOLADES1REU

 


Festschrift zum Jubiläumsjahr


  |  nach Oben